DER KÜNSTLERISCHE WERDEGANG


Konrad Zuse war von früher Jugend an schon stark künstlerisch interessiert. Zunächst arbeitete er mehr graphisch, seit etwa 1963 beschäftigt er sich mit der Ölmalerei.
Der Name ZUSE war inzwischen zu sehr mit dem Computer und der von ihm gegründeten Firma verknüpft, weshalb er zunächst das Pseudonym ,Kuno See" wählte. Heute zeichnet und malt der Künstler seine Bilder wieder mit Konrad Zuse, wobei seine Arbeiten mit Computer-Grafik bewußt nichts zu
tun haben.
Zuse ist Autodidakt und hat keinerlei Ausbildung als Künstler gehabt.
Als Ingenieur interessieren ihn vornehmlich technische, insbesondere architektonische Motive, jedoch ist er auch sehr landschaftsverbunden. Abstrakte Kompositionen reizen ihn ebenfalls und dienen bei seinem beruflichen Schaffen der Entspannung.
Seine Bilder sind im allgemeinen Produkte der Phantasie und nicht an bestimmte Objekte gebunden.
Unzählige Ausstellungen seiner Werke bestätigen den Künster Konrad Zuse.

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Mit unserer PC Software EDITION , KONRAD ZUSE" wollen
wir unseren Kunden das künstlerische Werk dieser genialen
Persönlichkeit näherbringen.
                PC Software GmbH
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KURZBIOGRAPHIE


Name     Konrad Zuse
            Dipl.-Ing. Prof. Dr. Ing. E.h.
            Dr. mult. rer. nat. h.c.
            Dr. techn. h.c,
geboren    22. Juni 1910 in Berlin-Wilmersdorf
Abitur       1927 am Reform-Real-Gymnasium Werda
          
Studium     1935 Diplom-Hauptexamen an der
            Bauingenieurwesen an der Techn.
            Berlin
DER COMPUTER
- SEIN LEBENSWERK
1936 _ 1938  Fertigstellung der ersten, noch ganz mecha-
            nisch arbeitenden Rechenmaschine, der Z l
            (Versuchsmodell).
1937 _ 1938  Fertigstellung  des  Gerätes  Z  2  mit  einem
            Rechenwerk m elektro-mechanischer Technik
            (erste Versuchsrechnungen für kleine Program-
            me) mit elektromechanischen Relais für das
             Rechenwerk, kombiniert mit dem mechani-
             schen Speicherwerk der Z l.
1941          Fertigstellung des Gerätes Z 3, der Geburtsstun-
             de des ersten, voll funktionsfähigen Computers
             der Welt,
1945          Fertigstellung eines verbesserten Gerätes Z 4 m
             elektromechanischer Relaistechnik mit mecha-
             nischem Speicherwerk,
1945          Entwicklung einer universalen algorithmischen
             Sprache unter der Bezeichnung ,PLANKALKÜHL,
             Geburtsstunde der ersten Programmiersprache
             der Welt.
1959          Entwicklung  eines  automatischen  Zeichenti-
             sches GRAPHCMAT Z 64.
1966          Seit dieser Zeit Beschäftigung mit den theore-
             tischen Grundlagen der Computertechnik und
             wissenschaftliche Arbeiten.


Erfinder des l. funktionsfähigen Computers der Welt,


dem Gerät ZÜSE Z 3
Erfinder der ersten algorithmischen Sprache für programmgesteuerte Rechenanlagen, der PLANKALKÜL
Erfinder — Künstler — Philosoph

,Ein primitiver Typ eines mechanischen  Gehirns besteht
aus einem Speicherwerk, Wählwerk und einer einfachen
Vorrichtung, in der einfache Bedingungsketten von 2 bis 3
Gliedern behandelt werden können. Mit dieser Form des
Hirns muß es theoretisch möglich ein, sämtliche Denkauf-
gaben zu lösen, die von Mechanismen erfaßbar sind. . ."
         Tagebucheintrag von Konrad Zuse am 20. Juni 1937